Präzisionsmontage sensibler GFRC-Paneele am GIZ Gründer- und Innovationszentrum

Heavydrive realisiert sichere Montage großformatiger Glasfaserbetonelemente

Für den Ausbau des GIZ Gründer- und Innovationszentrums in München, einem modernen Zentrum, das Start-ups, Unternehmen, Forschung und öffentliche Akteure zur Entwicklung neuer urbaner Lösungen zusammenbringt, wurden großformatige GFRC-Paneele (Glasfaserverstärkter Beton) an Decken und Stützen montiert. Die sensiblen Bauelemente stellten hohe Anforderungen an Handhabung, Oberflächenschutz und Positioniergenauigkeit. Heavydrive entwickelte daher eine speziell abgestimmten Vakuum-Sauganlage, die das Setzen der Glasfaserelemente ohne Beschädigungen garantierte.

Die eingesetzten Paneele erreichten Abmessungen von bis zu 3805 × 500 Millimeter beziehungsweise 3.785 × 600 Millimeter bei einem Gewicht von rund 200 Kilo. Kleinere Elemente maßen etwa 1.575 × 500 Millimeter bei rund 100 Kilo. Aufgrund der glatten Oberflächen und der Montage über Kopf war ein beschädigungsfreies Ansaugen zwingend erforderlich.

Zum Einsatz kam die Vakuumsauganlage VSGS 300 P, die für das sichere Aufnehmen und präzise Positionieren der GFRC-Elemente ausgelegt ist. Ergänzend führte Heavydrive eine englischsprachige Bedienerschulung direkt auf der Baustelle durch, um eine sichere Anwendung der Anlage unter den besonderen Montagebedingungen zu gewährleisten.

Blick auf das fertiggestellte GIZ Gründer- und Innovationszentrum München
Blick auf das fertiggestellte GIZ Gründer- und Innovationszentrum München
Bildrechte: Heavydrive.com

Die Kombination aus großformatigen, empfindlichen Paneelen und der Montage an Decken und Stützen war technisch anspruchsvoll. Mit der Vakuumsauganlage konnten wir die Elemente sicher aufnehmen, ohne Oberflächen zu beschädigen“, erläutert Heavydrive Geschäftsführer Günter Übelacker. Die Abstimmung auf der Baustelle erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Ansprechpartner Stefan Daser, Bauleiter der Hochtief Infrastructure GmbH.

Weitere Projektbeteiligte waren Woelm Helm Schienensystem sowie das Ingenieurbüro für Bautechnik Augsburg, Seamus Colgan. Durch die abgestimmte Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten die Montagearbeiten planmäßig und ohne Schäden an den Sichtflächen abgeschlossen werden.

Das Projekt am GIZ München zeigt, dass auch die präzise Montage sensibler Sonderbauteile mit entsprechendem technischem Equipment und klaren Prozessen zuverlässig umgesetzt werden kann.

 

 

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