Schwerlast-Glasmontage unter extremen Bedingungen

Kontertraverse und Vakuumsauganlage ermöglichen kontrolliertes Einsetzen

Eine Montage, die Präzision, Erfahrung und modernste Technik gleichermaßen verlangte, stand in Pöcking bevor. Über einem extrem abschüssigen Hang mussten übergroße Glasscheiben unter einem 3 Meter  auskragenden Überhang millimetergenau eingesetzt werden. Es konnte kein zweiter Kran aufgestellt werden, daher mussten die schweren Elemente sicher über das Gebäude gehoben werden.

Die Glasscheiben hatten eine maximale Größe von 6,93 Metern Länge und 1,75 Metern Breite  und wogen bis zu 1.498 Kilogramm. Zusätzlich wurden Form-Scheiben in Treppenform montiert, was die logistische Herausforderung weiterhin erhöhte.

Zur Umsetzung kam eine Kontertraverse zum Einsatz, die mit der Vakuumsauganlage VSG 2000 KMHL verbunden wurde. Die präzise Steuerbarkeit der Hebelösung ermöglichte ein kontrolliertes Verfahren der Scheiben, selbst unter den beengten Platzverhältnissen und der extremen Hanglage.

Besondere Komplexität brachte die Witterung in Alpennähe. Starke Windböen erschwerten die Hebevorgänge und verlangten höchste Konzentration und Abstimmung aller Beteiligten. Innerhalb kürzester Zeit konnten die Glasscheiben sicher und millimetergenau in ihre vorgesehenen Positionen eingesetzt werden.

Das Projekt wurde von der Frener & Reifer GmbH umgesetzt. Montageleiter Andreas Reifer koordinierte das Team vor Ort und sorgte für eine reibungslose Umsetzung trotz der anspruchsvollen Bedingungen.

Das Projekt zeigt, dass präzise und sichere Glasmontagen auch unter extremen topografischen Bedingungen und hohen Lasten zuverlässig umsetzbar sind, wenn Planung, Technik und Erfahrung aufeinander abgestimmt sind.

Treppenförmige Glasscheibe an der Vakuumsauganlage mit Kontergewicht bei starkem Wind.
Treppenförmige Glasscheibe an der Vakuumsauganlage mit Kontergewicht bei starkem Wind.
Bildrechte: Heavydrive.com

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